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    thilovontrotha 15:26 am 27. June 2016 Permalink | Antwort
    Tags:   

    Die Geschichte von den zwei Schwestern 

    Es waren einmal zwei Schwestern

    Die zwei Schwestern waren so unterschiedlich, wie sie unterschiedlich nicht sein konnten. Die eine der Schwestern, die ältere und erfahrene von den beiden, hatte große Pläne für ihr Leben. Sie war voller Tatendrang. Sie wollte hinaus in die Welt. Sie wollte lange Reisen machen, Menschen kennenlernen, andere Orte entdecken, fremden Kulturen sich nähern. Am liebsten hätte sie noch gleich heute die Koffer gepackt und wäre sofort losgefahren. Die andere, die jüngere der Schwestern, auch sie wollte hinaus in die Welt, war aber eher häuslich und ängstlich. Sie hatte Angst vor dem Loslassen vom gewohnten Leben. Sie hatte Angst vor der Ungewissheit.

    Sie hatte Angst davor, daß wenn sie von zu Hause fortgeht, daß sie dann keinen Job mehr hat, keine Wohnung und keine Freunde mehr da sind, wenn sie zurück kommt– sie wollte am liebsten, das alles so bleibt wie es ist. Sie mochte nicht wirklich die Veränderung. Beide erzählten ihrer Mutter von ihren Plänen, von ihren  Ängsten und Sorgen. Darauf nahm die Mutter beide Mädchen in die Arme und sagte: „ Wofür ihr Euch auch immer im Leben entscheidet – es tut nicht weh – folgt einfach eurem Herzen. Ich akzeptiere Eure Entscheidungen“.

    Zwei Schwestern machen eine Reise

    Colombo, Main Station

    Daraufhin machte sich die jüngere Tochter auf dem Weg und bereiste die Welt

    Sie erkundete fremde Länder und Kulturen. Bewunderte Kunstwerke und Gebäude, machte sich mit der Lebensweise von anderen Menschen bekannt – sie gewann neue Freunde in der ganzen Welt. Zufrieden und glücklich kam sie nach einem halben Jahr wieder nach Hause zurück und erzählte ihrer daheim gebliebenen Schwester von ihren Abenteuern in den fremden Ländern. Die ältere Schwester lauschte den Geschichten ihrer jüngeren Schwestern und bedauerte kein einziges Mal, daß sie nicht diesen Schritt getan hat. Ganz im Gegenteil, sie bewunderte ihre ängstliche Schwester für ihren Mut und freute sich mit ihr. Sie feierten ein großes Willkommensfest und lebten fortan in Eintracht miteinander.

    Bildquelle: Thilo von Trotha, Privat

     
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    thilovontrotha 11:00 am 3. June 2016 Permalink | Antwort
    Tags: Krishnamurti,   

    Meine Meditation des Tages 

    Was ist eine Meditation und wie fange ich an

    Immer noch halten viele Menschen die Meditation für eine rein religiöse Übung. Dabei entfaltet sie messbare Wirkung – auf Gehirn, Gedanken und Gesundheit. Krishnamurti sagt: „Meditation bedeutet, bei allem, was man tut, völlig aufmerksam zu sein – beispielsweise darauf zu achten, wie man mit jemandem spricht, wie man geht, wie man denkt, was man denkt.“ Diesen Worten von Krishnamuti kann ich nur beipflichten. Wenn ich koche, zum Beispiel, bin in des Öfteren völlig in mir versunken und ich vergesse das Umfeld um mich herum. Oder beim Fotografieren. Ich konzentriere mich auf das Motiv, schärfe meine Sinne, bis ich Eins werde mit meiner Umgebung und drücke dann auf den Auslöser. Aber nicht nur bei den täglichen Dingen die man macht, sondern auch das Bewusste hinsetzen um mit einer Meditation zu beginnen. Wie fange ich am besten und einfachsten an. Hier eine einfache Übung für den Anfang. Hilfreich wäre sie aufzunehmen und sie sich anzuhören. Wenn man am Anfang, sich Wolken nicht vorstellen kann, oder man das Licht nicht wahrnimmt, dann ist es nicht weiter schlimm – es kommt mit der Zeit.

    Zuerst setze ich mich bequem hin, das kann auf einem Stuhl, oder auf einem Kissen sein. Es muss nicht gleich der Lotussitz sein. Wichtig ist das es mir angenehm ist und das die Wirbelsäule grade ist. Ich schließe die Augen und fange an bewusster zu atmen. Ich atme ein und aus, immer bewusster, immer tiefer, ganz in den Bauch hinein. Wenn Gedanken kommen, dann erlaube ich mir diese Gedanken zu haben. Ich versuche nicht gegen meine Gedanken anzugehen, sondern beobachte sie. Ich stelle mir vor wie meine Gedanken wie Wolken werden, weiße und graue, auch dunkle Wolken.

    Wolken in der Meditation

    Wolken über dem Meer

    Diese Wolkenformationen, schiebe ich gedanklich beim ein – und ausatmen an die Seite. Ich distanziere mich von den Wolken, von meinen Gedanken. Sie ziehen vorbei. Es wird immer ruhiger in meinem Kopf. Bis dann eine Leere in meinem Kopf entsteht. Weiterhin bleibe ich auf meinen Atem konzentriert. Dann stelle ich mir vor, wie weißes Licht in meinen Körper hineinströmt.

    Weißes Licht, welches alle meine Zellen umhüllt

    Bis mein gesamter Körper mit diesem Licht gefüllt ist. Ich atme dieses Licht ein und aus. Mir wird mehr und mehr bewusst, daß ich Eins bin mit dem Licht, Eins mit meinem Atem. Ich bin tief in mir versunken. Ich verweile eine Zeit in diesem Augenblick der Ruhe und des Friedens. Dann fange ich an meinen Atem wieder mehr zu beobachten, beginne dann mit jedem Atemzug, Rückwärts von Zehn bis Eins zu zählen und öffne langsam die Augen. Ich bin wieder ganz da, im Hier und Jetzt.

    Diese Übung ist eine einfache Meditationsübung, sie sollte am Anfang nur max. 10- 15 min dauern. Nach einiger Zeit kann sie bis auf eine halbe Stunde oder länger ausgedehnt werden. Viel Freude damit!

    Fotoquelle: Thilo von Trotha, privat

     
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    thilovontrotha 11:24 am 25. May 2016 Permalink | Antwort
    Tags: , Lebensphilosophie, , , Yogi   

    Yoga – Übungsmethode oder Lebensphilosophie? 

    Ist Yoga eine Lebensphilosophie, wurde ich des Öfteren gefragt.

    Die Antwort hierauf ist nicht einfach. Für den einen ist Yoga ein Leitfaden für das Leben, eine Lebensphilosophie. Diese Menschen trainieren Körper und Geist regelmäßig mit Asanas,  ernähren sich entsprechend der Vorgaben aus der Yogalehre und nehmen sich Zeit für Meditation. Hierbei versuchen sie sich dem Göttlichen anzunähern, sich dem Universum zu öffnen. Andere Menschen können damit nichts anfangen. Sie haben Vorstellungen von duftenden Räucherstäbchen in den Trainingsräumen und Übungen, die man nur als Artist ausüben kann. Für sie ist Yoga nur eine Übungsmethode. Diese Vorurteile bin ich schon oft begegnet, nachdem ich ihnen mitteilte, daß ich Yogalehrer bin. Ich wies sie darauf hin, daß es eben bei den Asanas nicht darauf ankommt besonders gelenkig zu sein, sondern das die einzelnen Übungen sehr gut in den Alltag integriert werden können.

    Weiterhin gab ich ihnen einige  Informationen über das Leben eines „Yogis“ und das es dazu keine nach Räucherstäbchen duftenden Räume oder sonstige Verrenkungen braucht. Yogaübungen können , ohne großen Aufwand, fast überall durchgeführt werden. Das Hauptziel von Yoga ist die geistige Entwicklung. Dies bringt eine automatisch körperliche Gesundheit mit sich. Durch tägliche Üben der Asanas, die tägliche „Praxis“, wird der Yogatreibende sich verändern, ohne das er es merkt. Er wird anfangen die Natur bewusster zu erleben und auch bewusster und intensiver mit seiner  unmittelbaren Umgebung umgehen, wie Kollegen, Familie  oder auch Pflanzen. Weiterhin wird er mehr und mehr zur inneren Ruhe finden und somit mehr zur Zufriedenheit kommen.

    Yogaübung Cobra

    Yoga Asana „Cobra“

    Yoga gliedert sich in drei Bereiche:

    • Körperpflege und Körperübungen (Asanas)
    • Atemkontrolle (Pranayama)
    • geistige Yogaübungen (Meditation)

    Eine tägliche Reinigung ist ein wichtiger Bestandteil der Yogapraxis und sollte immer vor den Übungen durchgeführt werden. Das erhöht den Wirkungsgrad der einzelnen Asanas. Auch die Yogaübungen, die Asanas, werden täglich ausgeführt. Sie halten unsere Muskeln, Sehnen und Bänder elastisch und die Wirbelsäule beweglich. Die Organe werden besser mit Blut versorgt und so bleiben wir länger jung. Einzelne Übungen die speziell durchgeführt werden, können vorbeugend und positiv in Heilungsprozesse eingreifen.

    Der Atem ist etwas ganz Essenzielles – er hält uns am Leben.

    Gezielte Atemübungen sind wichtiger Bestandteil des täglichen Trainings eines Yoga Praktizierenden. Atem bringt den Sauerstoff in die Organe, wodurch der Zellverfall reduziert wird. Die geistigen Übungen bauen auf den anderen Übungen auf. Der Praktizierende startet nicht gleich am Anfang mit einer 30 minütigen Meditation. Es braucht seine Zeit, gezielt über Meditation – und Konzentrationsübungen, seinen Geist zu entleeren und  Gedankenkontrolle zu üben. Auch hierbei können Yogaübungen helfen, bei denen man sich, zum Beispiel visuell nur auf einen Punkt konzentriert. Der Weg eines „Yogis“ bietet in jeder Situation seines Lebens Möglichkeiten zu lernen und dem Ziel der inneren Ruhe und Gelassenheit näher zu kommen. Für mich ist Yoga eine Hilfestellung beim Finden des richtigen Weges zu einem erfüllten, ausgeglichenen und zufriedenen Leben, Übungsmethode und Lebensphilosophie zugleich.

    Bildquelle: Thilo von Trotha, privat

     
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    thilovontrotha 11:54 am 23. May 2016 Permalink | Antwort
    Tags: , , Trauma   

    Was es heißt ein Heiler zu sein 

    Ein Heiler zu sein, bedeutet für mich den Menschen zu helfen

    sich selber wieder in seiner Ganzheit zu sehen. Als Heiler geht es nicht darum Krankheiten zu heilen oder wegzunehmen, sondern Körper, Geist und Seele wieder zu vereinen. Bei einem Trauma, nach einem Unfall, oder nach einer schweren Lebenskrise, zum Beispiel kann es häufig vorkommen, daß sich Seelenanteile vom Bewusstsein abspalten, da der Schock oder die Verletzungen nicht richtig verarbeitet wurden, was sich dann auf den Körper auswirkt. Diese Seelenanteile gilt es wieder in das Bewusstsein zu integrieren.Das geschieht, unter anderen durch das Erkennen von begrenzenden Denkmustern und Überzeugungen, die aus dem Trauma resultieren und ihn daran hindern, ein freudvolles Leben zu führen.

    Der Mensch kann sich nicht mehr richtig erholen, er fühlt sich nicht mehr ganz heil und das kann zu Krankheit, sogar zu schwerer Krankheit führen. Der Körper ist gesund und ganz wenn das Bewusstsein wieder im Körper voll integriert ist. Ich begleite den Menschen in Lebenssituationen, die er verbessern und heilen möchte. Dieses kann die Auswirkung haben, daß auch körperliche Beschwerden verschwinden, weil sich innere Blockaden auflösen.

    Arbeitsmaterial vom Heiler

    Massageliege

    Weiterhin verwende ich eine spezifische Massagetechnik und das klassische Handauflegen, sowie gewisse Yogaübungen. Diese Art zu Heilen erlernte ich von Prof. Dr. Karunathilaka, bei dem ich über einen Zeitraum von fünf Jahren in Sri Lanka und in England studierte. Prof. Karunathilaka ist Arzt und Professor für Martials Arts. Er kommt aus einer Generation von Heilern, wo das Wissen nur intern, innerhalb der Familie weiter gegeben wurde. Ihn lernte ich während einer Urlaubsreise, nach einer schweren Lebenskrise, in Sri Lanka kennen.

    Mir macht es Freude Menschen zu unterstützen

    Mir macht es seitdem Freude, Menschen, wo immer sie auch sind, zu unterstützen und sie in ihren Prozessen zu begleiten. Damit gewinne ich auch immer etwas für mich, denn Heilen heißt auch Geben und Nehmen – alles ist im Einklang. Ich betrachte mich mehr als Impulsgeber denn als Heiler. Gerne suche ich die Menschen an dem Ort auf, wo sie leben. Auf diese Art kann ich sie in ihrem Umfeld beobachten und daraus folgt eine holistische  Herangehensweise. Folgendes gilt unbedingt zu beachten: Ich bin kein Arzt und kein Therapeut. Meine Tätigkeit ersetzt daher weder einen Besuch beim Arzt, noch eine Therapie.

    Bildquelle: Thilo von Trotha, privat

     
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    thilovontrotha 13:30 am 20. May 2016 Permalink | Antwort
    Tags: Aura, Energiefeld, Schutzschild   

    Was ist ein Schutzschild? 

    Was ein energetisches Schutzschild ist wurde ich neulich gefragt

    Ein energetisches Schutzschild ist ein Feld, welches ich um mich herum mit Hilfe der Gedankenkraft visualisiere. Es schützt mich vor fremden, negativen Energien. Gerade wenn ich mit Klienten im energetischen Bereich arbeite, ist solch ein Schutzschild nahezu notwendig. Es kann aber auch an einem geschäftigen Tag in der Großstadt sehr hilfreich sein, damit ich nicht die Energien der anderen Menschen in mich, bzw. in meine Aura aufnehme. Wie fange ich an? Ich lege, oder setzte mich an einem ruhigen Ort. Fange an bewusster zu atmen und atme in den Bauch hinein. Meine Atemzüge werden langsamer und ich „beobachte“ den Atem.

    Ich stelle mir nun einen winzigen Lichtpunkt in meinem Körper in meiner Mitte, im Solarplexus vor. Licht hat die Macht alles draußen zu lassen, was man nicht hineinlassen möchte. Ich lasse nun das Licht langsam wachsen und sehe wie der Punkt immer grösser wird.  In diesem Licht ist alles klar und rein. Nun wird der Punkt so groß wie ein Ball.

    sichtbares Schutzschild bei Sonnenuntergang

    Lichtreflexion bei  Sonnenntergang als Beispiel für Lichthülle

    Der Lichtball wächst langsam aus dem Zentrum heraus. Ich stelle mir nun vor, daß in dieser Kugel kein Platz für die Energie von anderen Menschen ist. Jede fremde Energie wird hinausgedrängt. Die Kugel wird nun immer größer, bis sie die Größe eines Rieseneis erreicht hat, in den mein ganzer Körper hineinpasst. Das Ei ist eine Lichthülle und jede negative Energie bleibt draußen. Keine negative Energie kann die Lichthülle durchdringen, sie bleibt draußen. Ich bin es gewohnt mit dem Begriff Aura zu arbeiten und ich stelle mir vor, daß sich meine Lichthülle bis an den äußeren Rand der Aura ausdehnt und verstärkt.

    Manchmal verstärke ich das Schutzschild mit dem reinigenden Rauch von Salbei,

    oder reinige es durch weitere Visualisierungen. Wenn ich das Gefühl habe mich nicht mehr schützen zu müssen, dann lasse ich meine Lichthülle sich langsam auflösen. Meistens lasse ich sie aber solange bestehen, bis sie sich von selbst auflöst. Wenn ich dann wieder ein Schutzschild brauche, dann stelle ich mir die Kugel, den Ball, das Ei, die Hülle vor und sehe wie alles im weißen Licht getaucht und umhüllt ist und stelle mich in diese Hülle hinein, schon ist das sichere Gefühl und der Schutz wieder da. Das kann innerhalb von Sekunden geschehen. So gestärkt machen auch die größten Menschenmengen mir kein Unbehagen. Und es ist eine gute Übung um das Energiefeld „sauber“ zu halten.

    Bildquelle: Thilo von Trotha, privat

     
    • Williamgync 23:48 am 22. Mai 2016 Permalink | Antwort

      wow, awesome article post.Really looking forward to read more. Really Great. Apolo

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    thilovontrotha 17:21 am 18. May 2016 Permalink | Antwort
    Tags: Spiritualität, ,   

    Was ist Spiritualität? 

    Was Spiritualität ist und was es für mich bedeutet,

    wurde ich neulich von einem Yogaschüler gefragt. Bei meiner Suche nach Spiritualität im Internet und in verschiedenen Quellen, wie Büchern, oder Filmen, fand ich keine einheitliche Definition für den Begriff Spiritualität. Bei Wikipedia fand ich folgende Bedeutung: Spiritualität bedeutet im weitesten Sinne „Geistigkeit“ und bezeichnet eine auf Geistiges aller Art oder im engeren Sinn auf Geistliches in spezifisch religiösem Sinn ausgerichtete Haltung.

    Die Antwort hat mich nicht wirklich weiter gebracht. Noch immer scheint es so, daß viele Menschen den Begriff Spiritualität mit der Esoterik oder mit der Religion verbinden. Für mich bedeutet es allerdings, daß man selber sensibel wird, um Dinge auf der intuitiven bzw. seelisch-geistigen Ebene wahrzunehmen und sie zu erfahren.

    Unser Leben wird über unsere fünf Sinne, Sehen, Hören, Schmecken, Riechen und Fühlen, geprägt.

    Das Intuitive oder geistige Spirituelle, hier meine ich das Fühlen, Wahrnehmen mit dem Herzen-  oder Bauchgefühl – der sechste Sinn, ist jedoch kaum oder wenig ausgeprägt. Haben wir erst einmal Vertrauen in diesen sechsten Sinn wieder erlangt, so kann er uns ein guter Begleiter sein und wir sind auf der spirituellen, geistigen Ebene mit allem verbunden.

    Zeichen für Spiritualität, Buddhafigur

    Buddhafigur als Zeichen für Spiritualität, Mirissa, Sri Lanka

    Durch eine, dann offene Geisteshaltung ist es uns möglich mit der creativen Intelligenz zu kommunizieren. Spiritualität macht uns sensibler im Leben und wir nehmen Dinge wahr, die wir vorher nicht bewusst wahrnehmen konnten. Doch zuerst gilt es diesen Sinn zu trainieren um sich dann mehr und mehr auf sein Bauchgefühl zu verlassen. Hierfür gibt es einfache Meditationstechniken, sowie Yoga. Yoga ist auch ein guter Weg sich dem sechsten Sinn zu nähern. Was ganz wichtig ist, finde ich, ist es sich selbst so anzunehmen wie man ist, mit seinen „Fehlern“ und „Unzulänglichkeiten“. Der Weg der Selbstliebe und Selbstannahme ist der Weg zur Spiritualität.  Weiterhin ist sie für mich der Weg nach Innen, die Verbindung mit dem Geistigen, der kosmischen Intelligenz, die Verbindung zur Natur, um dann mit sich selbst im Einklang zu sein.

    Bildquelle: Thilo von Trotha, privat

     
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    thilovontrotha 17:42 am 16. May 2016 Permalink | Antwort
    Tags: Bentley, Berlin Moabit, Classic Remise, Karmann Ghia   

    Classic Remise in Berlin 

    Classic Remise in Berlin – ein Ausflug

    Die Classic Remise ist eine Erlebniswelt der besonderen Art. Mich faszinieren Autos schon seit Kindesbeinen an und hier gibt es eine Menge davon zu sehen. Händler die Autos verkaufen, Reparaturwerkstätten und diverse Dienstleister sind unter dem Dach des ehemaligen Straßenbahndepots in Berlin – Moabit zu finden. Autos in zweistöckigen Garagen, warten jeder Zeit auf ihre Besitzer für eine Spritztour. Nicht unbedingt die neuen Autos, oder die Oldtimer sind es die mich faszinieren, eher die Automobile zwischen 20 – 40 Jahre alt. Ein Karmann Ghia Cabriolet hat es mir besonders angetan.

    Bei dem Anblick kann konnte ich die Phantasie spielen lassen und in Gedanken mit diesem Cabrio die Landstraßen entlang fahren und den Wind in den Haaren spüren. Auch kamen Erinnerungen an meine Kindheit hoch, denn meine Lehrerin, die in der Nachbarschaft wohnte, fuhr solch ein Auto.

    karmann ghia in der Classic Remise

    Karmann Ghia Cabrio

    Die Serienproduktion vom Karmann Ghia begann 1955 und endete in Deutschland 1974. Die Autos wurden insgesamt ca. 440.000 Mal gebaut, davon ca. 80.000  Mal als Cabrio. Basis für den Karmann Ghia war der VW Käfer, von dem viele Bauteile übernommen wurden. Fasziniert haben mich aber auch diverse englische Modelle, wie Aston Martin – wovon einige zu sehen sind, Jaguar aber auch Bentley und einige Rolls- Royce Limousinen.

    Ein Rolls Royce der in der Classic Remise steht, befand sich im Besitz von Liz Taylor

    Mein Lieblingsauto ist aber nach wie vor der Bentley Continental. An ihm mag ich das sportive und formschöne Design, die unglaubliche Power (507 bis 630 PS) und dank Allradantrieb, das sichere Fahren auch bei hohen Geschwindigkeiten. Ich habe mich bisher noch ein in keinem anderen Auto so sicher gefühlt wie im Bentley Continental. In der Classic Remise bin ich des Öfteren, da es gleich bei mir in der Nachbarschaft liegt. Im Gebäude selbst befinden sich noch zwei Restaurants, das Trofeo und das Parc Fermé. Im Trofeo gibt es jeden Sonntag Brunch mit Live Jazz Musik – auch ein Erlebnis der besonderen Art. Wer Automobil begeistert ist, der kommt in der Classic Remise voll auf seine Kosten. Sie gibt es in Berlin und in Düsseldorf. Der Eintritt ist übrigens frei.

    Bildquelle: Thilo von Trotha, privat

     
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    thilovontrotha 19:19 am 15. May 2016 Permalink | Antwort
    Tags: Elektrofahrzeuge, Helgoland, Nordsee,   

    Helgoland – die Hochseeinsel in der Nordsee 

    Vier Tage auf Helgoland, das war mein Geburtstagsgeschenk

    Im April, wo auch der Frühling Helgoland erreicht hat, ging es los. Der erste Tag fing mit einer Enttäuschung an. Wegen eines Sturmtiefes in der Deutschen Bucht, fuhr das Schiff nicht los und blieb im Hafen von Cuxhaven. Also einen Tag „Zwangsaufenthalt“ in Cuxhaven. Ich suchte mir ein Hotel und machte anschließend einen langen Spaziergang am Meer. Er dauerte sicherlich länger als üblich, denn von vorne kamen immer wieder Sturmböen. Am nächsten Morgen klärte es sich auf und das Schiff fuhr auch. Ich hinauf aufs Schiff, die „Atlantis“ und wurde schon von der Besatzung aufmerksam gemacht, dass es doch eine relativ stürmische Überfahrt werden wird.

    Angesagt waren bis zu Windstärke 9 in der Deutschen Bucht.

    Während der Fahrt wurden dann vorsichtshalber Tüten verteilt, denn das Schiff schaukelte ganz gut und suchte sich den Weg durch die hohen Wellen. Gott sei Dank habe ich keinen Gebrauch von den Tüten gemacht, denn ich hatte zuvor eine Tablette gegen Seekrankheit genommen, so daß ich unbeschadet in Helgoland ankam. Hier war es ganz anders. Strahlendblauer Himmel empfing mich und auch das Meer wirkte entspannt. Der Wind blies noch kräftig, doch “ nicht mehr so wie am Tag zuvor“ meinte Thomas, der am vorherigen Tag mit dem Flugzeug anreiste, da das Katamaran von Hamburg, auch nicht fuhr. “ Es war die einzige Möglichkeit auf die Insel zu kommen“, meinte er.

    Helgoland Promenade

    Promenade auf Helgoland

    Gebucht hatten wir eine sogenannte Schnupperreise für drei Nächte die von der Kurverwaltung angeboten wird. Auf die Auswahl des Hotels hatten wir keinen Einfluß. Sehr zufrieden waren wir dann mit unserem Hotel im Oberland mit direktem Blick über den Hafen.

    Von Anfang an ist mir die Ruhe auf Helgoland aufgefallen.

    Es gibt keinen Autoverkehr auf der Insel, außer ein paar Baufahrzeuge, die für geringen Lärm sorgen. Sonst wird der ganze „Verkehr“ der Insel mit Elektrofahrzeugen bewerkstelligt. Die Luft ist sehr klar und dank der Hochseelage Helgolands gibt es auch keinen Pollenflug – ein Traum für Allergiker, nicht das ich einer wäre. Unsere Zeit verbrachten wir mit Spaziergängen zur „langen Anna“, auf der gegenüberliegenden Düneninsel, gutem Essen, einem Museumsbesuch und ein paar Stunden im Meerwasserschwimmbad und Spa “ Mare Frisicum“. In den meisten Restaurants werden auch vegetarische Gerichte angeboten. Für unser „Guten Abend Drink“ kehrten wir in die Mocca Stuben ein, und wurden von Antje schon fast wie Einheimische begrüßt. Helgoland hat mich sehr überrascht. Begeistert von der Ruhe, der ausgesprochenen Sauberkeit der Insel und der Freundlichkeit der Einwohner, habe ich mir vorgenommen, auf jeden Fall wiederzukommen.

    Bildquelle: Thilo von Trotha, privat

     
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    thilovontrotha 13:14 am 14. May 2016 Permalink | Antwort
    Tags: Rantum, , Schön und Reich, Sylt   

    Sylt – die Insel der Schönen und Reichen 

    Sylt hat auch heute noch den Ruf die Insel der Schönen und Reichen zu sein

    Doch ist sie das tatsächlich die Insel der Schönen und Reichen? Und gibt es auch Alternativen? Meine Reisen nach Sylt begann schon in den 1980’er Jahren. Damals galt es noch als chic mit Porsche, Lamborghini, Rolls- Royce  und Co. die sogenannte Whiskeystrasse in Kampen zu befahren, um dort zu parken und sich bestaunen zu lassen. Doch ist es das heute auch noch so, sind wir heute nicht etwas zurückhaltender und bescheidener geworden? Gilt es heute noch, das Sehen und Gesehen werden? Ich finde, nein.

    Den Eindruck den ich von der Insel habe, ist ein anderer geworden

    Gefühlte 20 Mal bin ich  auf der Insel gewesen. Übernachtet habe ich entweder Privat oder in kleineren Hotels  in verschiedenen Orten, in Morsum, Rantum, Kampen, Wenningstedt und auch in Westerland. Jeder Ort auf Sylt hat für mich seinen eigenen Charme und Reiz.

    Sylter Strand bei Rantum

    Strand bei Rantum

    Ich bin gerne bei Gosch in List, und genieße das urige Ambiente in der quirligen Atmosphäre. Dann zieht es mich nach Kampen in die Kupferkanne mit Blick aufs Wattenmeer um den  frischgebackenen Kuchen und  Kaffee zu genießen. Ein ganz anderer Charme hat die Kleine Teestube in Keitum.

    Die Blechkuchen werden auch hier in der Küche frisch gebacken

    Wer aber nicht nur Kuchen haben möchte, dem empfehle ich ein Blick auf die übersichtliche Speisekarte. Mir hat der Kuchen gereicht, aber ich habe mir sagen lassen, dass die anderen Speisen auch eine sehr gute Qualität haben. Es ist ratsam einen Tisch zu reservieren, da die Sitzplätze gerade in der Saison begehrt sind.  Die Spezialität der Kleinen Teestube ist, wie der Name schon sagt, der Tee.  Am Anfang des Artikels habe ich gefragt ob es auch eine Alternative zu Sylt gibt, und das würde ich verneinen. Denn Sylt ist einzigartig und vielfältig zugleich. Einsame Spaziergänge im Wattenmeer auf der Ostseite oder quirliges und buntes „Stadtleben“ in Westerland. Für Jeden ist etwas dabei. Selbst Veganer kommen auf Sylt auf ihre Kosten. Sylt, du hast einen festen Platz in meinem Herzen.

    Bildquelle: Thilo von Trotha, privat

     
    • Gunter 18:38 am 17. Mai 2016 Permalink | Antwort

      Hallo Thilo, was mich interessiert: wo kommen Veganer auf ihre Kosten? Wir ernähren uns vegan und haben bisher nur sehr wenige, einzelne Gerichte auf den Speisekarten gefunden.
      Viele Grüße
      Gunter

      • Profilbild von thilovontrotha

        thilovontrotha 0:29 am 18. Mai 2016 Permalink | Antwort

        Hallo Gunter, danke für Deine Frage. Ich habe den link zu dem Blog eingeführt. Dort steht, daß es in einigen Restaurants auf Sylt vegane Speisen gibt. Wie gross das Angebot tatsächlich ist kann ich nicht sagen. Als ich das letzte Mal auf Sylt war, habe ich mich noch nicht vegan ernährt, daher kann ich keine eigene Erfahrung benennen. Grüsse aus Berlin, Thilo

      • Profilbild von thilovontrotha

        thilovontrotha 0:39 am 18. Mai 2016 Permalink | Antwort

        Es hat mir vorhin noch jemand auf Facebook eine Liste mit Restaurants gepostet, die veganes Essen anbieten(*), bzw. auf Anfrage zubereiten können: Vegan essen auf Sylt
        Möller’s Anker*, Badezeit, Kaamp Meren, Hotel Stadt Hamburg*, Wonnemeyer, Künstler Café, Ijsmeer, Twisters (Currywurst), Strandoase, Siam

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    thilovontrotha 17:44 am 12. May 2016 Permalink | Antwort
    Tags: Frisches Obst, Kartoffeln mit Mojo,   

    Frisches Obst und Gemüse auf La Palma 

    Auf den Märkten La Palmas wird frisches Obst und Gemüse angeboten

    und man erhält frisches Obst und Gemüse das ganze Jahr, denn bei dem milden Klima ist das ganze Jahr über Erntesaison. Meist von kleinen ländlichen Betrieben auf den Wochenmärkten und oft in Bio Qualität. Morgens reichte mir zum Frühstück eine reife Avocado, frisch vom Baum, dazu eine Tomate mit etwas Olivenöl und Oregano. Es ist schon ein besonderes Geschmackserlebnis, wenn man das Obst und Gemüse im reifen Zustand ißt. Im Allgemeinen ist die palmerische Küche kulinarisch einfach und regional gehalten. In den ländlichen Gebieten besteht das Essen aus den von ihnen gewonnenen Produkten, wie Kartoffeln, Schweine- und Ziegenfleisch, Ziegenkäse, Milch, Fisch sowie einigen Gemüse – und Obstsorten und der pikanten Soße (Mojo).

    Mein Lieblingsgericht, welches ich mehrmals auf der Insel gegessen habe, sind Kartoffeln mit Mojo.

    Salzkartoffel von La Palma

    Kanarische Salzkartoffeln

    Hier das Rezept für 4 Personen:

    1 kg kleine festkochende Kartoffeln
     viel Salz (am besten Meersalz)  
    2 Chilischoten, getrocknet
    1 TL Salz
    1/2 TL Paprikapulver, scharf
    1/2 TL Kreuzkümmel, gemahlen
    1 Knolle/n Knoblauch
    200 ml Öl
    1 Paprikaschote, rot
    100 ml Essig (Weissweinessig)

     

    Kartoffeln mit Schale waschen und kochen. Wasser mit so viel Salz versetzen, dass die Kartoffeln nicht mehr zu Boden sinken, sondern oben schwimmen. Wie gewohnt kochen. Anschließend das Wasser abgießen und die Kartoffeln solange im Topf auf der Herdplatte rütteln (abdämpfen), bis sie runzelig werden und eine leichte weiße Salzkruste bekommen.
    Die Chilischoten mit heißem Wasser übergießen und eine Stunde einweichen. Anschließend entkernen und in Stücke schneiden. Wer es schärfer mag, kann dementsprechend mehrere Chilischoten nehmen. Die Knoblauchknolle schälen und die Zehen in grobe Stücke schneiden. Chilischoten, Knoblauchstücke, Gewürze und Essig (zuerst etwas weniger nehmen) zusammen in ein Gefäß geben und mit dem Stabmixer zerkleinern bis eine sämige Masse entstanden ist. Unter ständigem weitermixen nun das ganze Öl langsam hinzufügen bis die Masse gut verbunden ist. Abschmecken und eventuell nachwürzen. Wer es etwas cremiger möchte, kann noch die gewürfelte Paprika untermixen. Die Sauce zu den warmen Kartoffeln servieren. Fertig!
    Ich war bisher zweimal auf La Palma, einmal im Mai und einmal im November. Rückschauend muss ich sagen, daß mir La Palma sehr gut gefallen hat und ich auf jeden Fall wiederkomme.

    Bildquelle: pixabay

     
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